Dorntherapie
Die Dorntherapie ist eine sanfte manuelle Technik für Hund und Katze — Wirbelsäule und Gelenke werden über gezielte Druckimpulse begleitet, schonend und ohne Krafteinwirkung.
Was ist die Dorntherapie?
Die Dorntherapie geht auf den deutschen Naturheiler Dieter Dorn zurück und wurde speziell für die Arbeit mit Tieren adaptiert. Im Mittelpunkt steht die Wirbelsäule: Einzelne Wirbel, die aus ihrer physiologischen Lage geraten sind, können Druck auf Nerven, Muskeln und Bänder ausüben — und so Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen verursachen, die sich oft weit vom eigentlichen Ort des Problems zeigen.
Bei Hund und Katze arbeite ich mit gezielten, sanften Druckimpulsen entlang der Wirbelsäule. Ein Bewegen der Gliedmaßen — wie es beim Menschen üblich ist — ist bei Hunden und Katzen nicht nötig. Der Körper nimmt die Impulse auf seine eigene Weise an.
Wann kann die Dorntherapie begleitend helfen?
Die Dorntherapie wende ich bei Hund und Katze an — begleitend bei:
- Rückenproblemen und Verspannungen entlang der Wirbelsäule
- Lahmheiten und eingeschränkter Beweglichkeit in Hüfte, Schulter oder Becken
- Als Ergänzung zur Osteopathie oder Physiotherapie
- Tieren, die sich schlecht anfassen lassen — die Methode ist ausgesprochen sanft
- Nachsorge nach Stürzen oder Unfällen
- Chronischen Gelenkbeschwerden oder Arthrose
Wie läuft eine Behandlung ab?
Ich beginne mit einer ruhigen Beobachtung der Haltung und Bewegung des Tieres. Dann ertaste ich entlang der Wirbelsäule Stellen, an denen die Beweglichkeit eingeschränkt ist. Die Behandlung selbst ist sehr ruhig — ich setze sanfte Druckimpulse, während das Tier entspannt steht oder liegt. Die meisten Hunde und Katzen reagieren gelassen und nehmen die Behandlung gut an. Anschließend empfehle ich einen ruhigen Tag, damit der Körper die Eindrücke verarbeiten kann.